Patientenunterlagen anfordern

Praxis Bennewitz – für ehemalige Patientinnen und Patienten

Um Missbrauch zu verhindern, bestätigen wir zunächst Ihre E-Mail-Adresse. Danach können Sie die eigentliche Anfrage stellen.

Hinweise zur Verwendung

So läuft es ab

  1. Sie bestätigen Ihre E-Mail-Adresse über einen Link, den wir Ihnen zuschicken. Das verhindert, dass jemand in Ihrem Namen eine Anfrage stellt.
  2. Sie tragen Ihre Daten ein und laden ein Foto oder einen Scan Ihres Ausweises hoch, damit wir sicher sein können, dass wirklich Sie die Anfrage stellen.
  3. Bevor irgendetwas Ihren Rechner verlässt, werden alle Ihre Angaben – und auch Ihr Ausweisdokument – direkt in Ihrem Browser in einen digitalen, verschlossenen „Umschlag“ gesteckt.
  4. Nur der IT-Dienstleister, der die Patientenunterlagen der ehemaligen Praxis verwaltet, besitzt den passenden „Schlüssel“ für diesen Umschlag. Niemand sonst kann ihn öffnen – auch nicht der Server, über den dieses Formular läuft.
  5. Sobald der verschlossene Umschlag bei uns ankommt, schicken wir Ihnen eine Bestätigung: Ihre Anfrage ist eingegangen.
  6. Der IT-Dienstleister öffnet den Umschlag ausschließlich auf seinem eigenen Rechner, bearbeitet Ihre Anfrage und schickt Ihnen die Unterlagen anschließend per Post zu.
  7. Sie können den Bearbeitungsstand jederzeit über den Link in unseren E-Mails einsehen.

Was genau bedeutet „verschlüsselt“?

Stellen Sie sich vor, Ihre Angaben werden in einen Briefumschlag gesteckt und mit einem Vorhängeschloss verschlossen, für das es nur einen einzigen Schlüssel gibt. Diesen Schlüssel besitzt ausschließlich der IT-Dienstleister. Das Vorhängeschloss selbst liegt offen auf unserer Website, damit jeder Browser den Umschlag verschließen kann – aber nur wer den passenden Schlüssel hat, kann ihn wieder öffnen.

Was sieht unser Server?

Unser Server sieht zu keinem Zeitpunkt Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum, Ihre Adresse oder Ihr Ausweisdokument im Klartext. Er leitet nur den bereits verschlossenen Umschlag weiter – so, wie die Post nur den Umschlag transportiert, ohne den Brief darin lesen zu können.

Nachvollziehbarkeit

Nach dem Absenden zeigen wir Ihnen auf der Bestätigungsseite auf Wunsch genau, was verschlüsselt an uns übertragen wurde, sowie ein detailliertes Protokoll aller Schritte. Dieses Protokoll wird ausschließlich in Ihrem Browser erzeugt und nirgends gespeichert – wir haben selbst keinen Zugriff darauf.

Warum dieses Portal?

Vielleicht fragen Sie sich: Warum nicht einfach eine E-Mail schreiben? Die Antwort hat mit der Sicherheit Ihrer Gesundheitsdaten zu tun.

Eine E-Mail ist wie eine Postkarte

Eine normale E-Mail wird nicht wie ein verschlossener Brief transportiert, sondern eher wie eine Postkarte. Auf dem Weg von Ihrem Rechner bis in unser Postfach durchläuft sie mehrere Zwischenstationen im Internet – verschiedene Server, die die Nachricht jeweils weiterreichen. An jeder dieser Stationen lässt sich der Inhalt grundsätzlich mitlesen.

Warum "verschlüsselt" bei E-Mails oft trotzdem nicht sicher genug ist

Viele E-Mail-Anbieter sichern zumindest die Übertragung zwischen den Servern ab – ähnlich einem Kurier, der die Postkarte in einem verschlossenen Fahrzeug transportiert. Das ist aber nicht garantiert: Diese Absicherung ist technisch optional und kann fehlschlagen oder umgangen werden, ohne dass Sie oder wir das bemerken. Und selbst wenn die Übertragung gesichert war, liegt die E-Mail am Ziel – also auf dem Postfach-Server – wieder unverschlüsselt vor. Jeder mit Zugriff auf dieses Postfach, etwa durch einen gehackten Account, kann sie dann lesen.

Warum wir Unterlagen deshalb nicht per E-Mail verschicken

Patientenunterlagen enthalten besonders schützenswerte Gesundheitsdaten. Nach Einschätzung der/des Bundesbeauftragten für den Datenschutz ist für den elektronischen Versand solcher Daten ausschließlich eine Verschlüsselung zulässig, die durchgängig vom Absender bis zum Empfänger reicht ("Ende-zu-Ende") – bei der also wirklich nur Sie und der IT-Dienstleister den Inhalt lesen können, niemand dazwischen. Eine normale E-Mail leistet das nicht. Deshalb verschicken wir Ihre Patientenunterlagen niemals per E-Mail und nehmen auch keine per E-Mail eingereichten Anfragen entgegen.

Deshalb dieses Formular

Ihre Angaben werden bereits in Ihrem Browser Ende-zu-Ende verschlüsselt, bevor überhaupt etwas übertragen wird – so ist die vom Datenschutz geforderte durchgängige Verschlüsselung von Anfang an gegeben. Wie genau das funktioniert, erklären wir in den „Hinweisen zur Verwendung“.